Psychologische Tests

Psychodiagnostik in

Psychologie und Paartherapie

DYADE Praxislösungen

Testinformation

 

Statistische Informationen für Anwender zur Konstruktionsweise, Itemanalyse (Trennschärfeindex, Schwierigkeitsindex) und Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität)

  1. Beratungsbedarf (BB)
  2. Beziehungsideale (BI)
  3. Emotionaler Ausdruck (EA)
  4. Erektionsbereitschaft (EB)
  5. Ejakulationskontrolle (EK)
  6. Eifersucht (ES)
  7. Fragebogen zur Sexualität (FS)
  8. Gesprächsmotivation (GM)
  9. Paargespräch (PG)
  10. Sexuelle Aktivitäten (SA)
  11. Sexuelle Erwartungen (SE)
  12. Sexueller Fetischismus (SF)
  13. Schamgefühle (SG)
  14. Sexuelle Unpässlichkeit (SU)
  15. Sexuelle Lustlosigkeit (SL)
  16. Sexuelle Sucht (SS)
  17. Sexuelle Wünsche (SW)
  18. Sexuelle Zufriedenheit (SZ)
  19. Trennungsneigung (TN)
  20. Düsseldorfer Fragebogen zur Bedürfnisstruktur (DFB)
  21. Düsseldorfer Fragebogen zur Außenorientierung (DFA) Test in Überarbeitung

 

Nutzung in der paar- und sexualtherapeutischen Praxis

Allgemeine Konstruktionsprinzipien

Die von uns konstruierten Fragebögen, mit Ausnahme des DFA und DFB, sind für den Einsatz in Beratung und Therapie vorgesehen und entsprechend konstruiert worden.

Während die Items der beiden Düsseldorfer Fragebögen (zur Außenorientierung bzw. zur Bedürfnisbefriedigung) noch aus einem großen Itempool mittels explorativer Faktorenanalyse selektiert wurden, sind wir danach immer mehr dazu übergangen, uns an den Anforderungen der Therapie zu orientieren und die Skalen gezielt aus wenigen für uns inhaltlich relevanten Items zu erstellen. Die Faktorenanalyse wenden wir weiterhin an, jedoch weniger zur Konzeption der Skalen und zum Erzielen einer Einfachstruktur, als vielmehr zur nachträglichen Überprüfung der von uns bereits bei der Planung vorkonzipierten Skalen.

Trotz dieser Vorgehensweise zeigt sich, dass die Item-Trennschärfen und Reliabilitäten der so gewonnenen Skalen in der Regel zufriedenstellend sind. Anders als bei streng nach testtheoretischen Kriterien gewonnenen Skalen, wo Items einer Skala als Messwiederholungen angesehen werden, um die Reliabilität zu erhöhen, wurden Items mit niedrigem oder hohem Schwierigkeitsindex oft im Test belassen, wenn deren Antworten für einen therapeutischen Kontext sehr relevant sind. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Skalen eher in der Lage sind, zwischen Testpersonen im unteren oder oberen Streubereich zu unterscheiden.

Auswertung

Durch diese Vorgehensweise erhalten die Skalenwerte in der Therapie die Funktion, neben der einfachen Vergleichbarkeit, Hinweise darauf zu geben, ob ein Themenbereich für eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Paar in die Beratung bedeutungsvoll ist. Kann diese Frage auf Grund des Skalenwertes bejaht werden, so erfolgt nach der quantitativen eine qualitative Analyse der Antworten, die  in der Regel mit dem Paar gemeinsam auf den Bedeutungsgehalt für die Paarbeziehung besprochen wird.

Soziale Validität

Wir haben seit 2000 gute Erfahrungen mit der Anwendung von Internet- bzw. Computer-gestützten Tests in der Praxis gemacht und eine hohe Akzeptanz der Fragebögen durch unserer Klienten beobachtet:

Ökologische Validität

Computer- und Internet-basierte Fragebögen reduzieren den Papierverbrauch und den Umfang der Klientenakten, da nur noch die Ergebnisse ausgedruckt werden müssen.

Ökonomische Validität

Für Berater und Therapeuten stellen standardisierte und automatisierte Fragebögen ein zeit- und kostensparendes Verfahren zur Informationsgewinnung dar. Kopieren und Verteilen, Einsammeln und Auswertung von Tests entfallen. Die Fehleranfälligkeit, insbesondere bei manueller Auswertung durch Schablonen und Tabellen, wird deutlich reduziert.

 

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